Tiere

Willkommen auf dem

Ober Rossgrat 1150 m.ü.M

Das Tiroler Grauvieh ist ein mittelrahmiges Zweinutzungsrind. Die Tiere sind einfärbig silber- bis eisengrau, im Sommer werden sie deutlich weisser. Das Kalb kommt ganz hell auf die Welt und wird mit der Zeit dunkler.  

Es handelt sich um eine alte, autochthone österreichische Rinderrasse. Zur Zeit der Völkerwanderung durchmischte sich das heimische bodenständige ligurisch-keltische Rind mit dem Vieh der sich ansiedelnden Alemannen. Aus dieser Kreuzung entwickelten sich im Laufe vieler Jahrhunderte verschiedenste Landschläge. Ende des 19. Jahrhunderts trennten sich die Schläge in die Rassen Braunvieh und Grauvieh auf. 


Durch die Genügsamkeit, die ausgeprägte Geländetauglichkeit und Weidetüchtigkeit ist das Tiroler Grauvieh auch auf extensiven Flächen produktiv. Die Rasse ist anpassungsfähig hinsichtlich Freilandhaltung und Hitze.


Auf Grund seiner Größe, seines Gewichts und der guten Futterverwertung eignet sich das Tiroler Grauvieh ausgezeichnet zur schonenden Bewirtschaftung der Wiesen und Weiden. Das Erstkalbealter liegt bei 33 Monaten.

Theodora, das jüngste Kälbchen, gekreuzt mit einem Limousin-Stier

Unsere Mutterkuhherde


Bei uns weiden aktuell vier Mutterkühe und fünf Kälber. Davon werden wir zwei Kuhkälber nachziehen. Zwei unserer Ochsen werden geschlachtet und das Fleisch direkt vermarktet. Alle Tiere sind stolze Hornträger. Wir halten unsere Kühe in einem Freilaufstall mit Kälberschlupf, sie geniessen im Sommer täglichen Weidegang, im Winter steht ihnen ein grosszügiger Laufhof zur Verfügung. Wir füttern nur Raufutter (dieses Jahr auschliesslich selbst produziertes Heu und Emd).  

Tiroler Grauvieh

Ostfriesische Milchschafe 


Fünf ostfriesische Milchschaf-Damen, geboren im Februar 2019 weiden bei uns. Seit dem Herbst 2019 beherbergen wir zusätzlich einen Schafbock, mit der Hoffnung auf junge Lämmer im nächsten Frühling. Dann werden unsere fünf Mutterschafe gemolken und die Milch für den Eigenbedarf zu Käse verarbeitet.


Schafmilch hat ein feines Aroma und ist leicht verdaulich, sie ist mit 5-6% Fett und 4-5% Eiweiss gehaltvoller als Kuhmilch.


Ostfriesische Milchschafe erkennt man an ihrem wollfreien Kopf und Schwanz, sie sind genetisch hornlos. Unsere Damen wurden von uns mit der Flasche grossgezogen, weshalb sie sehr zutraulich und verschmust sind. 

Hier einige Daten über diese Milchschaf-Rasse:

  • Altböcke wiegen 110 kg  bis 130 kg 
  • Mutterschafe wiegen 70 bis 100 kg
  • Die Tragzeit beträgt ca. 145 Tage
  • Geburtsgewicht ca. 4,5 kg bis 5,5 kg
  • 300 - 600 Liter Milch pro Jahr
  • nach der Geburt 2,5 - 4 Liter Milch pro Tag
  • Sommer bis Herbst 1 - 1,5 Liter Milch pro Tag
  • mehrheitlich Zwillingsgeburten, häufiger Drillinge als Einlinge
  • erste Lammung mit 12 - 14 Monaten
  • 5 - 7 kg Wolle pro Jahr

Walliser Landschafe 


Walliser Landschafe sind eine Pro specie rara Rasse und stammen ursprünglich, wie der Name schon sagt, aus dem Wallis, es gibt 'braune' und 'schwarze', wovon unsere alle 'braun' sind. Als Vorfahren gelten unter anderem die in zwischen ausgestorbenen Kupferschafe, sowie die Roux de Bagnes.


Diese Rasse ist vor allem für ihre Genügsamkeit bekannt, weshalb sie für die Weidepflege eingesetzt werden. Unsere fünf Mädels sind somit für die Weidepflege zuständig. Doch wollen wir natürlich diese wunderschöne Rasse mit ihren imposanten Hörnern fördern. Die weiblichen Nachkommen werden weitergezüchtet, die männlichen geschlachtet. 


Auen wiegen 50 bis 75, die Widder 60 bis 90 Kilogramm, sind somit deutlich kleiner als unsere ostfriesischen Milchschafe. Ihr Fleisch wird als fettarm und delikat gerühmt und erinnert im Geschmack an Wild. Die natürlich rotbraun oder schwarz gefärbte Wolle wird von Filzer*innen sehr geschätzt und hat zudem den Ruf, besonders gut bei Rheumabeschwerden zu helfen. 

Turopolje Schweine 

Die Rasse ist nach dem kroatischen Gebiet Turopolje benannt, dem westlichen Ufer der Save zwischen Zagreb und Sisak.


Ursprünglich die vorherrschende Rasse der Region, wurde der Bestand im Laufe der Zeit immer stärker dezimiert, bis 1993 nur noch 20-30 Tiere übrig blieben. Dank einem aufwändigen Erhaltunsprogramm konnte die Rasse erhalten werden. Dennoch zählen Turopolje auch heute noch zu den schützenswerten, ursprünglichen Schweinerassen.

Hier einige Daten zu dieser besonderen Rasse: 


Lebensraum: Haustier, feuchte Wiesen, extensive Haltung

Futter: Gräser, nur wenig Getreide, Allesfresser

Gewicht: Bache 200 kg, Eber 250 kg, Schulterhöhe 65-85 cm

Tragzeit: 12 bis 114 Tage, Wurfgrösse 6-10 Jungtiere

Geschlechtsreife: 10 bis 14 Monate

Lebenserwartung: 10 bis 15 Jahre

Aktueller Bestand: 1958 rund 68'000 Tiere, 1993 noch 30 Tiere in Kroatien, 2011 wieder 160 Tiere in Kroatien, heute wieder einige hundert Tiere in Kroatien, Österreich, Deutschland und der Schweiz

 

2020 werden wir eines unserer Schweine schlachten und dann kann bei uns Fleisch bestellt werden.

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